Zurück auf die Straße

Dieser Weg wird kein leichter sein...
Wer diesen Beitrag gelesen hat, der weiß, was ich noch so in der Garage stehen habe. Die Bremsleitung am Explorer ist repariert, nun ist der Firebird dran...
Vor über einem Jahr habe ich damit begonnen, den Motor zu reparieren. Der 3.1 l V6 litt nach 215.000 km an der Krankheit, die so viele Motoren dieses Typs befällt: Chronischer Stehbolzenmangel am Krümmer. Die Stehbolzen vertragen die Wechselphasen zwischen heiß und kalt nicht wirklich gut, dehnen sich unterschiedlich aus und brechen irgendwann. Das Resultat ist ein undichter Krümmer, Leistungsverlust und eine Akustik, die an einen Trecker erinnert...
Will man es richtig machen (und das nehme ich bei so ziemlich allem, was ich tue, für mich in Anspruch) müssen die Köpfe für die Reparatur raus - und professionell ausgebohrt werden. Im März 2009 zerlegte ich den Motor bis zu den Köpfen, entfernte diese, ließ sie reinigen, planen und ausbohren - dann ging der Wagen in den langen Schlaf.
Im Mai 2010 fing ich nun wieder mit der Reparatur an: Binnen weniger Stunden waren Köpfe, Krümmer und Ansaugbrücke erneut montiert - leider blieb die Kamera zuhause, Bilder gibt es davon also nicht.
Dies ist der aktuelle Stand, der Motor muss noch fertig zusammengestellt werden (Einstellen der Ventile, Montage von Aggregaten, Ventildeckeln, Spinne, Fuelrail, Anbauteilen, etc.), danach ist die Karosserie dran: Neue Scheinwerfer werden ebenso verbaut wie eine neue Front.
Mal sehen, wie lange es dauert - nach über einem Jahr brauche ich nun auch keine Panik zu machen - spätestens im Juli, nach einem ausgedehnten Urlaub, möchte ich den großen Schwarzen aber schon anmelden, mit neuem TÜV und in einer vorzeigbaren Optik.
LG Bandit
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