Die Entwicklung meines Replicas

Über 6 Jahre in meinem Besitz, 215.000 km Laufleistung, eine dreiwöchige Lackierung und mittlerweile fünfstellige Umbaukosten - mein 92er Firebird hat bereits einiges hinter sich, kein anderes meiner Fahrzeuge habe ich länger.
Dabei fing doch alles ganz harmlos an, als ich den Bird im September 2003 aus dem schönen Ruhrgebiet ins Kölner Grenzgebiet holte. Damals war der Wagen noch grün, für den Kauf ausschlaggebend war das beige Interior in gutem Allgemeinzustand.
Die ganze Saison 2004 war ich mit dem Bird auf diversen Treffen von Bandit-Online unterwegs. Rückblickend war diese erste Saison mit BO wohl auch die Beste. Ich habe viele Leute kennengelernt, die ich heute noch zu meinen Freunden zählen darf, und neben dem Ausbau dieser Freundschaften habe ich viel über das Auto gelernt.
Im Winter 2004 begann ich mit dem Umbau zu meinem Traumauto. Ich entfernte fast sämtliche Karosserieteile und tauschte Motorhaube, Kotflügel, Heckstoßstange, Heckspoiler und natürlich die Frontmaske aus. Montiert wurde eine speziell bearbeite Front von Knight Passions, die ohne Kanten, im Look der vierten Staffel, erstrahlt.
Einige Monate später, Anfang der Saison 2005, wurde der Firebird lackiert. Innerhalb von drei Wochen wurde aus dem clownfarbigen Bastelauto ein bekanntes Wunderauto einer 80er-Jahre-Serie... :) Der Firebird wurde für die Lackierung komplett zerlegt und jedes Teil seperat bearbeitet und lackiert.

Der Schweller wurde an dutzenden Stellen geschweisst, da wegen dem Spoilerpaket dutzende Löcher zu schließen waren.
Im Anschluß an diese Zeit wurde es ruhiger um das Auto. Kleinere Arbeiten erledigte ich zuhause, wie z.B. die Montage der Hubcaps. Ich genoß es, mit dem Auto herumzufahren, doch mit kleineren Mängeln machte ich mir selber das Leben schwer - es ging nichts vor und nichts zurück. Einige schöne Fotos sind dennoch entstanden:
Im März 2009 zerlegte ich den Motor, um die seit Kauf defekten Zylinderstehbolzen endlich auszutauschen. Leider ist genau das auch noch heute der Stand der Dinge: Die Zylinderköpfe stehen aufbereitet in einem Karton neben dem Auto, der Wagen selber steht mit zerlegtem Herz und mit zentimeterdickem Staub bedeckt in unserer mysteriösen Halle.
2010 soll es auch hier weitergehen - nach dem Explorer ist es an der Zeit, K.I.T.T. wiederzubeleben. Die ersten Arbeiten laufen bereits langsam an, so wurden Sitzbezüge für die PMD-Sitze bei Classic Industries bestellt, die hoffentlich nächste Woche zum Sattler gehen...
Ihr kennt mein Motto: Alles wird gut, der Weg ist das Ziel.
Bandit
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